Sardinien + Italien 27.5.-11.6.2011

Dieses Jahr sieht die grob geplante Reise folgendermassen aus:
ab Heimathafen in CH starten wir mit 8 Töffs über die Alpen
nach Genua. Dort entern wir die Fähre und setzen über auf die Insel Sardinien
welche wir 4 Tage unsicher machen. Am Mittwoch teilt sich die Gruppe. Vier der acht fahren via Korsika in die Schweiz zurück.
Die anderen Vier, deren Reise nach Nordspanien man übrigens vorletztes Jahr schon mitverfolgen konnte, setzen über und betreten in Civitaveccia, wieder das italienische Festland.
Die folgenden 2 - 3 Tage werden wir dazu benutzen auf möglichst verschlungenen Wegen
noch etwas weiter in das südliche Italien zu gelangen.
Obwohl wie immer der WEG UNSER ZIEL ist, werden wir uns sicher Zeit nehmen, die eine oder andere Hinterlassenschaft der Etrusker zu bewundern.
Zwischen dem ligurischen und adriatischen Meer hin und her pendelnd "schrauben" wir uns die zweite Woche so langsam wieder der Schweiz zu.
Wenn alles klappt, und wir "konnektschen" haben, wird diese Seite täglich nachgeführt, Du bist also (quasi gar am Änd) fast Live dabei!!
Mail an uns unterwegs :  
p.meienberg@gmail.com

Datum

Fotos

Trip

Routenbeschrieb

Km

27.+28.5.2011

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Unser erster Ferientag unterschied sich in keinster Weise vom ersten Ferientag im letzten Jahr, wir wurden buchstaeblich eingeweicht und hatten Regen bis kurz vor Genua! Das kurz vor Genua bedeutete aber doch, dass wir noch rund 180 km auf trockenen Strassen in den Bergen vor der Hafenstadt herumkurven konnten. Dass die Irrfahrt in Genua fast gleichlang dauerte wie unsere Anfahrt durch den Gotthard, entlang dem Lago Maggiore, vorbei an Alexandria sagen wir niemandem!
Uebernachtung auf der Faehre der MOBYLINE die uns waehrend wir schliefen nach Olbia auf Sardinien brachte. In Olbia ein kurzes Fruehstueck und moeglichst schnell auf fast menschenleeren Strassen der Westkueste zu. Auf pneufressenden, aber dementsprechend gute Haftung bietenden Nebenstrassen erreichten wir zur Mittagszeit die Westkueste bei Bosa.
Eine kurze Mittagsrast und noch eine gute Stunde Weiterfahrt zum Hotel. So ging unser zweiter Ferientag zu Ende.

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29.05.2011

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Ein Tag zum anbeissen, schon am Morgen frueh Postkartenwetter. Wir fahren der Costa Verde entlang nach Sueden. Warum bringen es unsere Strassenbauer nicht hin, die Strassen so zu bauen wie die Sarden... Hier gibt es keine Bitumenwuermli, der Belag bietet Grip bis zum geht nicht mehr, wir haben Angst dass wir bereits nach 4 Tagen schon neue Reifen brauchen. Wie schoen es fuer uns war koennt Ihr den Bildern entnehmen.

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30.05.2011

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Heute Ueberfuehrungsetappe von der West- zur Ostkueste. Uebers Wetter und die Strassen erzaehlen wir heute nichts, die sind wie gestern, einfach genial. Halt!! Eine Ausnahme gibt es: die 950 Meter Bachbett die uns Garmin als Teerstrasse verkauft hat und daher gut zur unserer Route gepasst haette. Was so ein Bachbett anrichten kann mit einer unpassenden Maschine, kann man den Bildern entnehmen!  Mann und Ross sind mittlerweile wieder ok, und Maeke weiss was zu tun ist.

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31.05.2011

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Heute Ruhetag! Die einen liegen am Strand oder an der Bar, einer ist am Tauchen und die zwei aeltesten am Motorradfahren!

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01.06.2011

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Heute sind wieder alle 8 unterwegs. Da wir jeweils in zwei Gruppen fahren, kann es sein wie heute, dass wir uns nur bei der Abfahrt und am Schluss wieder treffen.

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02.06.2011

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Heute haben sich die beiden Gruppen getrennt. Waehrend Toni, Paul, Frank und Franz weiterfahren nach Italien aufs Festland, gehen die anderen vier, Rolf und Rolf und Joe und Joerg direkt nach Korsika, um dort noch ein paat schoene Kilometer zu fahren, bevor sie den Heimweg antreten. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verliessen wir schweren Herzens Sardinien. Lachend weil unsere Reifen wahrscheinlich die noch zu fahrenden 3000 Km ueberleben werden, weinend weil derart g....riffige Strassen auf dem Festland  schwer zu finden sein werden.
Auf dem Festland haben wir dann den ersten zuenftigen Regen erwischt, welcher uns  zu einer  Wartepause gezwungen hat.

476 inkl. Faehre

03.06.2011

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Unsere erste Uebernachtung in einer Agriturismo-Unterkunft hat allen gut getan.  Abseits jeder Hauptsrasse konnten wir ohne Verkehrslaerm schlafen wie die Fuersten. Verfolgt von vier bissigen Riesenkoetern verliessen wir um halb zehn das San Benedetto. Vorbei am erdbebengeschaedigten Aquila, wo die Schaeden noch sichtbar und noch lange nicht behoben sind fuehrte uns der Weg nach San Benedetto dei Marsi. Ueber die "verbotene Strasse" die von Capistrello nach Trevi nel Lazio fuehrt erreichten wir bei leichtem Regen Fiuggi wo wir eine Herberge fanden.

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04.06.2011

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Nach einem Fruehstueck der suessen Art (Kuchen,Zwieback und Nutella) fahren wir weiter suedwestlich dem Mittelmeer entgegen, welchem wir in Priverno am naechsten sind. Von Priverno fahren wir in oestlicher Richtung bis Monte Cassino und von da geht es dann zuegig ostwaerts der Adria entgegen. Den Versensporn in Rodi Gargano erreichen wir nach total 479 gefahrenen Kilometern um ca 18.30 Uhr. P.S.: Unterwegs haben wir auf zig Huegelketten hunderte von Windkraftmuehlen bestaunt. Und man stelle sich vor, keine hat uns gestoert oder hat uns das Gefuehl gegeben die Landschaft zu verschandeln.

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05.06.2011

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Heute wissen wir es,  der Entscheid, den Stiefelsporn und den Foresta Umbra zu besuchen war für die Fuechse. Scheiss-Gassen haben wir auch auf unseren Alpweiden, aber nirgends enden sie so abrupt mit zwei Steinbloecken wie hier unten. Zu allem Ueberfluss faengt es auch noch an zu pissen, unsere Stimmung sinkt auf unter null, innerlich wird jedes Loch in der Strasse verflucht. Und Loecher hat es hier mehr als Sand am Meer. Einigermassen entschaedigt wurden wir aber in unserem Nachtquartier. Essen und Trinken vom feinsten und ausserordentlich freundliche Gastgeber.

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06.06.2011

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Vor unserem Start in den Norden hat Toni noch eine Video-Runde um unser Agriturosmo-Nachtlager in der Neahe von Baselice gemacht. Via Riccia, Jelsi, einer "Stadtrundfahrt" in Campobasso, Castro Pignano, erreichten wir gegen Mittag Agnone. Bei schoenem Wetter durchfuhren wir etwas spaeter den Parco Nazionale della Majella und versuchten in Campo de Giove ein Zvieriplaettli zu erhalten. Aber hier unten will keiner mit uns geschaeften, die Wirtshaustuere wurde vor unserer Nase zugeschlossen. Unser Tagesziel, das Campo Imperatore im Parco Nazionale del Gran Sasso erreichten wir gegen 16 Uhr. Eine imposante Gegend, so imposant dass wir beschlossen hier eine Uebernachtungsmoeglichkeit zu suchen. Hotel Cristallo.
Bei der Wegfahrt von Sardinien haben wir vom weinenden Auge wegen den schoenen Strassen gesprochen. Was wir aber in den letzten 2 Tagen alles erlebt haben, ist nicht zum weinen, sondern zum heulen. Die Strassen hier unten sind unter aller SAU. Auf all unseren bisherigen Reisen zusammen haben wir nicht so viele lausige Strassen fahren müssen wie gestern und heute.

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07.06.2011

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Der heute erwartete Regen ist zum Glueck nicht eingetroffen. 5 Minuten nach Hotelbezug hat es dann doch noch heruntergemacht. Sonst alles i.O.

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08.06.2011

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07.15 Tagwache, Blick aus dem Fenster...es regnet was das Zeug hergibt. Es scheint so als haetten wir den Schoenwetterbonus der letzten Tage aufgebraucht. Waehrend dem Fruehstueck aber meinte Toni es habe habe etwas aufgehellt, war wir Zuger aber nicht bestaetigen wollten. Beim Aufpacken unserer Maschinen hatte Petrus ein Einsehen und setzte mit dem regnen aus. Kaum 2 Kilometer der Passhoehe des Monte Nerone gefahren, die ersten von Toni angekuendigten blauen Stoerungen am Himmel. Nach nochmals 2 Km  stockdicker Nebel und eine Strasse die kaum Platz liess fuer 2 Motorraeder. Im Tal angekommen, begruesste uns die Sonne wieder und versteckte sich nicht mehr bis ca 13 Uhr.
Nun raechte sich der Wettergott ob der Skepsis der 3 Unglaeubigen beim Fruehstueck. Er oeffnete saemtliche Schlaeusen als ob er uns von der Strasse spuehlen wollte. Darum entschieden wir uns schon gegen 16.30 Uhr eine Unterkunft anzufahren.

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09.06.2011

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Die allerseits schlechte Wetterlage zwingt uns die geplanten Routen zu streichen und direkt auf der Autobahn dem Norden zuzufahren. Nachdem uns der Regen 3 mal erwischt hat steigen wir nach dem Mendelpass im Hotel Regina del Bosco ab. Die sonst gute Rundumsicht sieht leider auch jetzt, um 19 Uhr gar nicht gut aus. Fuer Morgen sind 2 verschiedene Routen geplant, je nach Wetter.

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10.06.2011

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Also, Richtung nach Hause wieder in Risiko-Kleidung, was auch recht weit gereicht hat. Regenkleidung war dann aber doch noch angesagt.Abschied in Näfels im Kaffe Müller. Frank und Franz fahren direkt nach Hause, Toni und Paul fahren noch in Grueningen vorbei um den faelligen Services vorzubereiten, dann nach Hause...ariverderci...

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27.05.-10.06.
2011

 

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Der letzte Trip fasst alle Routen zusammen, wobei jene der Gruppe 1 meistens nicht beruecksichtigt sind, da diese nicht sep. aufgezeichnet wurden.

5418 inkl.
Faehre 2